Wandgestaltung

Wand-Wischlasur

Wandgestaltung

... wenn es glatt sein soll!

Die LEINOS Wand-Wischlasur ist die Alternative, wenn Sie keine gekörnten Oberflächen mögen: Während man die Bürstenlasur – mit dem LEINOS Lasur-Binder – vorzugsweise auf den LEINOS Streich- und Rollputz aufträgt, so ist die LEINOS Wand-Wischlasur für den Auftrag auf glatte Untergründe vorgesehen.

Die Wand-Wischlasur kann je nach Wunsch mit den LEINOS Pigment-Konzentraten eingefärbt werden und setzt Ihrer Kreativität genauso wenig Grenzen wie bei der Bürsten- oder Schwammtechnik. Und: Die wirklich einfache Handhabung dieses Materials wird Sie begeistern!

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So einfach ist die Anwendung

Untergrund und Vorbereitung
Der Untergrund muss trocken, fest, sauber, fett- und staubfrei, und ohne durchschlagende Inhaltsstoffe sein. Der Untergrund sollte gleichmäßig weiß sein, damit die Farbtöne der Lasurtechnik schön zur Geltung kommen (z. B. gestrichen mit LEINOS Raumweiß 650 oder LEINOS Naturharz-Dispersionsfarbe 660). Ein gebürsteter Voranstrich harmoniert sehr schön mit der nachfolgenden Wand-Wischlasur, da durch die Bürstenstriche der individuelle Charakter der Handarbeit verstärkt wird. Tapeten, die zum Überstreichen vorgesehen sind (wie z. B. Rauhfaser) können auch lasiert bzw. gewischt werden, wenn sie nicht zu stark strukturiert sind. Eine Tapetenstruktur bzw. -oberfläche sollte nicht gröber sein als die Körnigkeit einer feinen oder maximal mittleren Rauhfasertapete. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse beachten Sie bitte die Technischen Merkblätter aller verwendeten Produkte.

Verarbeitung
Mit einem Effekt-Wischhandschuh, einem Naturschwamm oder einer Lammfell-Rolle. Raum- und Oberflächentemperatur über 15 °C. Das Produkt ist verarbeitungsfertig eingestellt.

Anrühren der Wand-Wischlasur:
Die LEINOS Wand-Wischlasur ist verarbeitungsfertig eingestellt und muss nicht verdünnt werden. Mit einem kleinen Gebinde LEINOS Wand-Wischlasur (0,75 l) ergibt sich eine Reichweite von ca. 19 m² je Auftrag, je nach Saugfähigkeit und Oberflächenstruktur des Untergrundes.

Mischen Sie die gewünschte Menge LEINOS Pigment-Konzentrat in die LEINOS Wand-Wischlasur und rühren Sie gut um. Beginnen Sie zunächst mit einer geringen Menge Pigment-Konzentrat und machen Sie Vorversuche z. B. auf einem weißen A4-Blatt.

Auftragen der Wand-Wischlasur:
In der Regel wird die Wand-Wischlasur mit einem Wischhandschuh aus Lammfell aufgetragen, aber auch das Wischen mit einem Naturschwamm oder mit einem Lappen ist möglich.

Mit dem Wischhandschuh oder Lappen:
Eine einmal begonnene Fläche möglichst zügig durchwischen, um eine durch vorzeitige Antrocknung entstehende Randbildung zu vermeiden. Arbeiten Sie wandweise von Ecke zu Ecke und möglichst nass in nass. Tragen Sie die Wand-Wischlasur dünn und in kreisenden Bewegungen, möglichst ohne abzusetzen, auf; so erhalten sie weiche Verläufe.  Machen Sie nach der Trocknung (ca. 1-24 Stunden) einen zweiten Arbeitsgang: Wenn Sie dies noch einmal mit der gleichen Lasur tun, erhalten Sie einen Ton-in-Ton-Verlauf und eine eher zurückhaltende Textur. Belebter wird es, wenn Sie einen zweiten, etwas dunkleren Farbton mischen und diesen über die erste, hellere Schicht wischen. Sie können diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erreichen. In der Regel erzielt man aber mit 2-3 Lasuraufträgen sehr schöne Effekte.  

Mit einem Schwamm:
Es empfiehlt es sich, zunächst einen Lasurauftrag mit dem Wischhandschuh aufzubringen, um die Fläche mit einer Grundtönung, die als Basis für Ihre Tupftechnik dient, zu versehen. Nach der Trocknung mischen Sie einen zweiten Wischlasurfarbton Ihrer Wahl, tauchen den Schwamm etwas in diese Farbe ein und tupfen ihn (z. B. auf einem sauberen Eimer-Deckel) wieder ab. Anschließend Tupfen Sie den Schwamm leicht auf die zu gestaltende Fläche, und zwar über die gesamte Wand verteilt. Lassen Sie zunächst größere Zwischenräume, um diese dann nach und nach zu schließen. Das Schließen der Zwischenräume kann auch mit einem weiteren Farbton geschehen. Tupfen Sie in verschiedenen Winkeln und so oft und mit so vielen verschiedenen Farbtönen, wie Sie mögen. Meist wird mit einer Grundlasur und zwei verschiedenen „Tupffarbtönen“ gearbeitet.

TIPPS & TRICKS:

- Lasuren mit besonders weichem Verlauf erzielt man mit Pastell-Tönen. Fügen Sie Ihrem Wunschfarbton noch weißes LEINOS Pigment-Konzentrat hinzu.
- Wenn Sie sehr kräftige bis dunkle Lasuren erzielen wollen, können Sie den Voranstrich – z. B. LEINOS Naturharz-Dispersionsfarbe – schon gleich etwas stärker abtönen oder auf einem Vollton lasieren.
- Messen Sie Ihre Pigmentzugabe mit einer Spritze aus der Apotheke ab, so können Sie jederzeit wieder den gleichen Farbton herstellen.
- Sie können mit allen Auftragswerkzeugen „Kreise“ oder „liegende Achten“ malen, um die Lasur zu verteilen und wolkige Texturen zu erhalten. Sie können aber auch im „Kreuzgang“ arbeiten, also lauter, sich überschneidende Kreuze in x-Form auftragen oder einfach die Lasur gezielt nur in einer Richtung vertreiben. Auch hier gilt: Probieren Sie alles aus!
- Wenn Sie tupfen, lassen sie das Material nicht zu dick stehen.
- Schlecht erreichbare Winkel und Ecken können sie einfach mit einem flachen Pinsel streichen und dann soweit wie möglich mit dem Handschuh, Schwamm oder Lappen anarbeiten.
- Eine „missratene“ Lasur kann man meist nicht retten. In so einem Fall streichen Sie lieber alles noch mal mit weiß über und beginnen von vorn.
- Auch die LEINOS Wand-Wischlasur lässt sich hervorragend mit der Schabloniertechnik kombinieren.

Trocknungszeit
Angetrocknet nach 1-2 Stunden, durchgetrocknet nach ca. 24 Stunden.

Verbrauch
Ca. 30-50 l/m². Dies kann jedoch je nach Saugfähigkeit des Untergrundes abweichen.